Ortsverband Schenkenzell

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Brigitte Sum als Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Schenkenzell bestätigt
Stefan Teufel: Bei der Krankenhausentscheidung darf es keine Verlierer geben

Bilder: Robert King


„Bei der Zusammenstellung merkt man erst, wie viel wir auch in den vergangenen zwei Jahren getan haben.“ Brigitte Sum, wieder gewählte Ortsverbandsvorsitzende der CDU Schenkenzell zeigte sich selbst überrascht bei der Mitgliederversammlung im Hotel „Sonne“ über die zahlreichen Termine und Veranstaltungen, mit denen die Christdemokraten an die
Öffentlichkeit gegangen sind. Mit lokalen Themen, mit einer sehr interessanten Veranstaltung wie der über „Kinder, die starke Eltern brauchen“, mit der Durchführung der Wahlkämpfe im Superwahljahr 2009. „Wir sind dabei auch neue Wege gegangen“, sagte Brigitte Sum, so mit der Einrichtung eines Blogs auf der Homepage und einem Erstwählerbrief. Jeweils aber mit
unterschiedlicher Resonanz. „Vielleicht haben manche eine Hemmschwelle, wenn es die CDU ist, die zu einer Veranstaltung einlädt“, stellte sie fest. Und auch die Wahlergebnisse fielen gemischt aus –teilweise ähnlich wie im Bundes- und im Landestrend, teilweise auch besser. Zwei herausragende Ergebnisse aber nannte sie dann doch höchst erfreut: Die 56,7 Prozent für den Bundestagsabgeordneten Volker Kauder und die Wiederwahl von
Bürgermeister Thomas Schenk mit 98,6 Prozent.
Angesichts einer Bilanz, „die sich sehen lassen kann und zu der ich herzlich gratuliere“, so der CDU-Kreisvorsitzende Stefan Teufel, war es nicht verwunderlich dass das Team um Brigitte Sum einmütig wieder gewählt wurde und so gestärkt in eine neue Amtszeit gehen kann. Stellvertretende Vorsitzende ist Annette Hauer, Schatzmeister bleibt Werner Sum, dessen Kassenbestand sich in den vergangenen Jahren halbiert hat („Aktivitäten kosten eben
Geld“) und dessen Antrag auf Erhöhung des Mitgliedsbeitrags von bisher 40 auf nunmehr 45 Euro einstimmig angenommen wurde. In seinem Amt als Schriftführer wurde Andreas Müller bestätigt und Beisitzer sind Paul Armbruster, Dietmar Jehle, Roland Heizmann, Irene Müller, Heike Schenk sowie Josef Sum. Wie bisher werden Georg Knobel und Raimund Fischer die Kasse prüfen.
„Gute Politik entsteht durch den Dialog mit den Menschen“: So lautet ein Leitwort des Landtagsabgeordneten Stefan Teufel, der sich in Schenkenzell einer zweistündigen Diskussion stellte und der bei dem von den Teilnehmern hauptsächlich diskutierten Thema der Neustrukturierung der Krankenhauslandschaft im Kreis bemerkte: „Nicht immer erlebe
ich, dass diese sehr emotional besetzte Frage so sachlich und auf einem solch hohen Niveau debattiert wird.“

Dabei hatten die Schenkenzeller auf ihre im Vergleich zu anderen
Kreisgebieten komfortable Möglichkeit verwiesen, die Krankenhäuser in Wolfach
beziehungsweise Freudenstadt zu frequentieren. Die Diskussion zeigte aber auch: Durch die Vorgaben von Bund und Land, durch das „Abstimmen mit den Füßen“, durch die Notwendigkeit von Veränderungen im gesamten gesundheitlichen Bereich ist jeder betroffen.
„Wir als Kreisräte stehen demnächst vor einer ganz entscheidenden Frage, wenn wir über die Zukunft unserer Krankenhäuser entscheiden“, sagte Stefan Teufel, der für die CDU im Kreis und für die gesamte Kreistagsfraktion feststellte: „Es darf keine Verlierer geben. Wir wollen gewährleisten, dass es auch in Zukunft eine gute medizinische Versorgung gibt.“ So wie ihm die Ertüchtigung der Gäubahn („Hier haben wir erreicht, dass Verkehrministerin Tanja
Gönner eine Million Euro vom Land zugesichert hat und Ende Juli wird Bahnchef Grube durch Vermittlung des Bundestagsabgeordneten Volker Kauder in den Kreis kommen.“) wichtig ist wie der Ausbau des schnellen Internets als wichtige Standortfaktoren, „damit wir im ländlichen Raum nicht abgehängt werden“.
Schließlich wies Altbürgermeister Paul Armbruster in einem sehr bemerkenswerten Beitrag darauf hin, „dass das Geld, das wir nicht haben, nicht verteilt werden kann. Wir brauchen bei allem, was wir tun, finanzierbare Lösungen.“ Nur so sei und bleibe die Politik glaubwürdig.
Eine Aussage, die Stefan Teufel als junger Politiker voll und ganz unterstützte: „Die muss unser Markenzeichen sein und bleiben.“
Der kürzeste Weg sei die Begegnung, hatte Brigitte Sum zu Beginn einen anderes Leitmotiv von Stefan Teufel zitiert und zum Schluss der Mitgliederversammlung gesagt: „Wir alle haben von dieser Begegnung sehr profitiert.“

Bericht Jahreshauptversammlung 2010 von Robert King

Impressum

 

 

 

 

Volker Kauder
Bundestagsabgeordneter
 

Stefan Mappus
Ministerpräsident BW

Stefan Teufel
Landtagsabgeordneter

Dr. Andreas Schwab
Abgeordneter im Europäischen Parlament